Identifizierung gemäß § 4 Abs. 1 GwG


 

(Künftige) Vertragspartner, sowie Personen, die Transaktionen im Sinn des § 3 Abs. 1 GwG tätigen, sind zu identifizieren.  

Im Grundsatz geht der Gesetzgeber von einer direkten physischen Identifizierung bei anwesenden Personen aus.

Allerdings gibt es davon auch Ausnahmen, wenn der Verpflichtete z.B. nicht über entsprechende Möglichkeiten gibt.

 

Eine Möglichkeit ist eine Fernidentifizierung im Sinn des § 6 Abs. 2 Nr. 2 GwG.

Unter Unterart der Fernidentifizierung ist die so genannte Video-Identifizierung.

 

In jedem Fall ist grundsätzlich eine Identifizierung gemäß § 4 Abs. 4 Satz 1 GwG mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises, mit dem die Ausweispflicht im Inland erfüllt wird, vorzunehmen.

 

Mittels der Identifizierungsverordnung wurden weitere Ausnahmen definiert.

 

 


 Letzte Aktualisierung: 18.12.2016

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